Schöpfungshöhe bei einfachen Ostinatos in der Pop-Musik

Das abenteuerliche Unterfangen, besagtem Ostinato eine signifikante Schöpfungshöhe zu unterstellen, übernahm vor Gericht der Musikwissenschaftler Todd Decker, ihm zufolge benutzt kein ihm bekanntes Musikstück eine in gleicher Weise abfallende Tonfolge. Eine aberwitzige Behauptung […] Dass auch Punkte wie Klangfarbe, Tonhöhe und Rhythmus Urheberrechtsverletzungen kennzeichnen, könnten nun eine gerichtlich verbriefte Argumentation bei künftigen Copyrightstreiten werden. (taz, Urteil zu Urherberrecht bei Musik. Absteigende Tonfolge.)

Update vom 25. März 2020: Das Urteil wurde mittlerweile aufgehoben.